Obwohl der Name dies vermuten ließe, wurde der Münzhof zu keiner Zeit als Münzprägestätte genutzt. Diese Bezeichnung rührt aus dem Volksmund, weil in der Nähe die einmalige gräfliche Münzprägeanstalt stand. Im laufe der Jahre war der Münzhof Zehtscheuer, später dann Bauhof und Armenhaus.
Seit dem Umbau 1988 hat sich der Münzhof zu einem beliebten Treffpunkt für Kultur und Geselligkeit entwickelt. Bereits der Eingangsbereich mit dem Lesefoyer lädt zum Bleiben ein, in der Bücherei darf nach Herzenslust gestöbert werden. Der große Saal mit Bühne bietet Platz für Konzerte, Theateraufführungen, Kleinkunstabende, Vorträge und Privatfeiern.